In einem unserer letzten Artikel haben wir dir verraten, warum du guten Content für deine Webseite und deine Social-Media-Kanäle brauchst, um neue Kunden zu gewinnen und das Verhältnis zu bestehenden Kunden zu pflegen.
Die anschliessende Frage ist natürlich: Was ist eigentlich guter Content? Aus was besteht er, wie lang ist er, welche Formate eignen sich für welche Kanäle und wer soll diese ganze Arbeit eigentlich umsetzen? Auch wenn hier die Empfehlungen sicher von Branche zu Branche etwas abweichen, so gibt es doch gute Empfehlungen, die immer anwendbar sind und die Qualität deines Contents erheblich steigern. Die vier Besten Tipps lernst du in diesem Artikel kennen.

1. Inhalte für die richtige Zielgruppe

Wenn du Texte, Bilder, Videos oder Audio produzierst, musst du zunächst wissen, für wen du das tust. Welche Zielgruppe sprichst du an? Denke an eine absolut prototypische Person aus dieser Zielgruppe. Wie alt ist diese Person, welches Geschlecht hat sie, wo wohnt sie, wie hoch ist ihr Einkommen? Schürfe jedoch neben diesen recht offensichtlichen demografischen Merkmalen tiefer. Mit welchen Menschen umgibt sie sich, welche Bildung hat sie, was für Zeitungen liest sie, auf welchen Plattformen ist sie online und auf was für Veranstaltungen geht sie? Baue förmlich deine Wunschperson aus der definierten Zielgruppe und schreibe dann deine Inhalte für diese Person. So triffst du genau den Ton, den deine Zielgruppe anspricht.

2. An die Plattform angepasste Formate

Ein Artikel mit tausend Wörter passt genauso wenig auf Instagram, wie ein kurzes Statement als Blogartikel taugt. Jede Plattform (besonders im Social-Media Bereich) hat ihre eigenen Content-Regeln. Während Instagram vor allem visuell funktioniert und nur bei einem interessanten Bild der Text gelesen und das Scrollen unterbrochen wird, spielen auf Twitter Bilder und Videos nur eine untergeordnete Rolle. Hier sind kurze, zuweilen auch mal witzige oder provozierende Aussagen gefragt. Ein Blogartikel wiederum darf in die Tiefe gehen und auch schwierigere Inhalte vermitteln. Lerne die Sprachen, die auf den Plattformen gesprochen werden, um passende Inhalte zu erzeugen.

wie guter Content entsteht

3. Abwechslung ist wichtig

Das 10. Bild vom Besuch eines Netzwerktreffens in deiner Branche oder die 12. Instagram-Story von deinem Bürohund, mit dem du in der Mittagspause spazieren gehst, werden mit der Zeit uninteressant. Social Media ist schnelllebig. Lasse deiner Fantasie freien Lauf. Wenn du möchtest (und es zu deiner Branche passt), gib auch kleine Einblicke in dein Privatleben oder mach Challenges mit deinen Kunden. Ein Beispiel für ein Fitnessstudio oder einen Fitnesstrainer könnte hier eine gemeinsame Liegestützchallenge sein, bei der die Follower gemeinsam und begleitet durch die Posts des Fitnesstrainers über einen Monat die Anzahl der geschafften Liegestützen steigern. Hier kannst du deine Kreativität voll austoben. Lasse dich dabei auch von anderen Accounts aus der gleichen Branche oder verwandten Branchen inspirieren. Es gibt viele Ideen, die du für dich abwandeln und anwenden kannst.

4. Selbst produzieren oder abgeben?

Es wird deutlich, dass gutes Content-Marketing einen gewissen Aufwand bedeutet. Trotzdem gibt es einen grossen Vorteil, den Content selbst zu produzieren: Du bist der Experte in deinem Thema. Du kannst deine Erfahrung in die Content-Stücke einbringen und genau das vermitteln, was du für deine Zielgruppe am hilfreichsten hältst. Trotzdem ist eine eigene regelmässige Contentproduktion auf gleichbleibendem hohem Niveau oft nicht möglich oder sie liegt dir einfach nicht. Hierfür gibt es zwei weitere gute Lösungen: Eine davon ist, einen Freelancer oder eine Agentur mit der Contenterstellung zu beauftragen. Durch eine gute Einarbeitung deinerseits und durch Routine in der Produktion sind Freelancer und Agenturen die idealen Partner, um so nah wie möglich an deinen Schreibstil und deinen Vorstellungen von Content heranzukommen. Die zweite Möglichkeit ist eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter für diese Aufgaben einzustellen. Eine/n sogenannte/n Content-Marketing ManagerIn. So vereinst du die Vorteile des Branchenwissens und die Auslagerung der Aufgabe. Jedoch ist das natürlich mit einem höheren Kostenaufwand verbunden, der nicht immer von Anfang an gestemmt werden kann.

Wie du siehst, ist die Produktion von gutem Content anspruchsvoll. Aber sie lohnt sich, um sich von der Konkurrenz abzusetzen, um das eigene SEO zu optimieren, um Inhalte für die Social-Media-Kanäle zu haben und um deinen Expertenstatus zu untermauern und so Vertrauen zu potenziellen und bestehenden Kunden aufzubauen und zu stärken.